I’m so vulnerable…..

Liebes Tagebuch,

ich bin so kaputtbar. Aber nun gut, dann ist das halt so. *shru

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Well, in dem Lied gehts, wie ich dank der Untertitel feststellen konnte, um eine andere Seite der Verletzlichkeit. Und ein Mädel bin ich jetzt auch nicht, aber macht auch nix. Der Song gefällt mir trotzdem. So zärtlich…

Tagebuch: Ein bisschen kitschig vielleicht, das Video.

Hotte: Mag sein. Is ja auch wurscht, hier gehts um mich. Ich muss das annehmen, was jetzt ist. Es hilft nix, einen auf starken Mann zu machen. Ich muss die Hilfe annehmen, darf mich nit runtermachen und muss das Eigentliche sehen.

Tagebuch: Ganz schön viel auf einmal.

Hotte: Öhm, ja…. Dabei hab ich schon reduziert. Das Studium seh ich wieder als nette Beschäftigungstherapie (wie ursprünglich geplant, da mir klar war, dass die Therapie kein Spaziergang werden würde) und die Uni als Übungswiese.

Tagebuch: Das war ja auch nötig. Schade irgendwie, wenn man so überlegt, was du die letzten Jahre alles geleistet hast.

Hotte: Da haste recht, aber da hab ich mich auch mit kaputt gemacht. Ich muss halt so lange dranbleiben, bis es richtig weh tut. Kleine Widrigkeiten lassen mich nicht so schnell aufgeben. Obwohl, es war ja nicht alles falsch. Im Gegenteil, ich denke das war richtig so.

Tagebuch: Es kommt immer nur das an die Oberfläche, was Du grad tragen kannst.

Hotte: Ja genau! Deswegen… ich brauchte die Zeit. Um mich selbst kennenzulernen. Und bei der Gelegenheit hab ich die ersten Schritte in die Arbeitswelt gemacht.

Tagebuch: Das ist auf gar keinen Fall verkehrt. Und jetzt lässt Du schleifen?

Hotte: So könnte man es auch sehn, aber das ist mir zu negativ beschrieben. Ich befreie mich von allen unnötigen Belastungen. Mein Arbeitsplatz ist mir sicher, falls das mit dem Studium nichts wird. Da hab ich die Ruhe weg. Und ich will ja auch lernen, besser mit mir – und mit meinen Mitmenschen – zurechtzukommen. Wenn ich mir da weiter im Weg stehe, funktioniert das nicht.

Tagebuch: Hmm… okay. Und wie geht das jetzt weiter?

Hotte: Naja, in erster Linie kleine Brötchen backen. Ich studier ein bisschen rum, wenn ich Lust dazu hab, zwinge es mir aber nicht auf. Ob ich mich zu allen Klausuren anmelde, weiss ich noch nicht. Versuchen möchte ich es schon, aber ich hab Angst vor weiteren Rückschlägen. Wichtig sind die Prüfungen halt nicht.

Wie gesagt, ich hab nen Berufsabschluss und finde nen Hochschulabschluss eine nette Garnitur auf meinem Lebenslauf, den ich nicht unbedingt haben muss. Es reicht ja auch so. Ich muss nur wieder arbeitsfähig werden.

Tagebuch: Also hast Du Deine Ziele zwar im Hinterkopf, aber bist nicht so drauf fixiert.

Hotte: So ist es. Ich hoffe, das ist der richtige Weg, mir selbst nicht noch zusätzlichen Druck zu machen. Öfter mal fünfe grade sein lassen und geniessen üben. Dabei hilfts mir, meinen Blick aktiv auf das zu lenken, das ich bereits geschafft hab. Und eben auch das, was gerade ist. Manches davon gefällt mir, so wies grade ist.

Zum Beispiel das:

[Foto existiert nicht mehr]

Tagebuch: Ein hübscher Rücken kann auch entzücken. *g

Hotte: Die Früchte meiner Arbeit, äh meines Trainings kann man zwar noch nicht so richtig sehen, aber immerhin bin ich heut den 50. Tag dabei. Allein dafür sollte ich mir auf die Schulter klopfen.

Tagebuch: Dann mach ich das mal für Dich, Jung. *schulterklopf

Hotte: Thx! *froi

Ach übrigens, nächstes Wochenende gehts wieder on Tour und es wird gegrillt und Freunde getroffen.

Tagebuch: Kuhl, dann sag ich mal viel Spass!

Hotte: Den werd ich haben. *breitgrins und bedächtig nick

/edit:
Nee, dat war nix. Grillparty is ne geschlossene Gesellschaft und ich darf nicht mitspielen. Voll auf die Zwölf.
Aber Kino war nett vorhin.

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