Ich komme vielleicht im Fernsehen!

Es war ein toller Abend heute bei der Lesung der Schreibwerkstatt und sogar das Fernsehen war da!
Bild von Kerstin Brockmann aus Beitrag Fernsehsender Hamburg 1 berichtet über die Lesung der Schreibwerkstatt vom 12. April 2016. Sendetermin: Dienstag, den 19. April 2016, um 17.45, 18.45 und 19.45 Uhr auf http://www.elbe-wochenblatt.de

Leider habe ich mich ausgerechnet vor die Kamera gesetzt und einmal hat sie mich voll erwischt. Aus den Augenwinkeln sah ich eine Bewegung – das war ein Schwenk aufs Publikum – und sah direkt rein.

(Wenn ich bedenke, dass ich erst heute mittag in der Fußgängerzone – direkt im Anschluss an das Soziale Kompetenztraining – dem NDR ein Interview gegeben habe, sollte mich das eigentlich nicht aufregen, eventuell bei Hamburg 1 über den Bildschirm zu flimmern.)

Es war sehr schön, auch mal privat bei einer Lesung dabei zu sein und einfach nur zu lauschen. Ich bin nicht aufgetreten, habe sie nicht veranstaltet und war einfach nur Teil des Publikums – eine ungewohnte Perspektive. Sehr spannend, wie unterschiedlich verschiedene meiner Kolleginnen und Kollegen auftreten.

Den Künstler, der zur Zeit seine Bilder bei Alles wird schön ausstellt, habe ich auch kennengelernt. Er heißt Tobias Stein und malt im Comic-Stil. Er war so freundlich, mir seine Visitenkarte zu überlassen. Schaut mal bitte auf seiner Webseite nach dem Bild mit den Polizisten („Tritt den Mülleimer um“). Das hat doch echt was – oder sind das irgendwelche dunklen Abgründe in mir, warum mich das so anspricht?  Wie sehr muss einen ein Bild ansprechen, damit man es kauft?

Von diesem Abend werde ich noch eine Weile zehren.

Der Bericht über die Südlesetage wird erstmals am 19. April um 17.45 Uhr bei Hamburg 1 in der Sendung Wir in Hamburg ausgestrahlt. Es wird dann auch im Internet zu sehen sein, wahrscheinlich hier auf der Webseite des Senders.

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Wilfried hat unseren Fernsehauftritt in seinem Blog zur Verfügung gestellt und der Beitrag wird dort mit Einverständnis des Senders auch länger zu sehen sein als auf der Seite des Senders selbst: Beitrag über die Südlese bei Hamburg 1

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Die nächste Lesung bei Alles wird schön findet in 14 Tagen statt am 26. April um 19:30 Uhr.

Klaus von Hollen (Jahrgang 1963) und Jan Christoph Nerger (Jahrgang 1973) stellen in ihren Romanen zwei Männer vor, die auf höchst unterschiedliche Weise zu sich selbst finden. In Klaus von Hollens Buch „Bekenntnisse eines Außenseiters“ tut sich der junge Paul nicht zuletzt dank eines schwierigen Elternhauses mit einem strengen, doppelmoralischen Polizistenvater schwer, als Stotterer Freunde zu finden, geschweige denn den richtigen Beruf. Folgen Sie Paul in seinen tragikkomischen Episoden.

In Jan Christoph Nergers Roman „Klub der Sturmvögel“ sucht der 40-jährige Popstar Alex nach einem Sinn in seinem oberflächlichen Leben. Dabei trifft er aufregende Menschen wie die bisexuelle Rockerin Marla und die Künstlerin Britta wieder: Menschen aus seiner Jugend, die immer gegen den Strom schwammen und ihn erneut inspirieren.

Zwischen den Texten können Sie Christoph Rommels Saxophonspiel genießen.

(Aus dem Südlese-Programm)

Ich freue mich schon tierisch auf die Lesung, bei der Klaus und Christoph 1 ihre Bücher vorstellen. Auf Christoph 2 mit dem Saxophon bin ich auch schon sehr gespannt. Das wird bestimmt auch ein ganz toller Abend!

Ach und falls mich jemand im NDR sehen sollte – bitte gebt mir den Link, ich will auch wissen, was ich für eine Meinung zu Schwarzarbeit habe.

  1. Ich hatte gestern auch das Vergnügen, Dich zu sehen – live. Während ich meinen aktiven Beitrag zur Lesung leistete, schaute ich immer mal von meinen Zetteln auf. Im Publkum gab es bekannte und fremde Gesichter, alles gut. Aber immer, wenn sich UNSERE Blicke trafen, passierte noch etwas mehr. Da kam spontane Freude auf, musste mir das Lachen beinahe verkneifen. Das tat so gut!
    Es war meine erste Teilnahme an einer Lesung und zum Glück ein wirklich stimmiger Abend für mich.
    Ich bin dankbar für wertvolle Erfahrungen und all jenen, die das möglich machten!

    Gefällt 2 Personen

    • Ich gebe zu – ein wenig Absicht steckte dahinter:
      Ich wollte Dir damit rückmelden, welche Freude es mir bereitete, Dir zuzuhören und Dich ein klein wenig auflockern, weil man Dir anfangs Deine Nervosität doch sehr anmerkte.

      Und es war so schön, als Du zurücklächeltest!
      Dadurch entstand der Eindruck, Du genießt Deinen Auftritt, zumindest aber Deinen Text.

      Sobald ich das nächste Mal auftrete, dann machen wir es bitte genauso mit vertauschten Rollen: Dann lese ich nur für Dich!
      Wenn Du Dich dann hinten mittig ins Publikum setzt, fühlen sich auch die anderen angeschaut, während ich nach Deinem Blick suche.

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