Stimmtraining-Workshop am 18.04.16

Den letzten Termin der Gay-X-Men hatte ich dafür genutzt, einen Stimmtraining-Workshop anzubieten. Meine persönlichen Erfahrungen mit Stimmtraining und meinen Weg, wie ich zu meiner Stimme gefunden habe, hatte ich vorab beschrieben.

Eine aktuelle Stimmprobe von mir kann ich euch nun auch zur Verfügung stellen:

Zum Vergleich noch einmal meine Stimme damals, nach einem Jahr Testo, wie ich den „Herr Otto Mayer“ spreche:

Vor dem Workshop hielt sich meine Aufregung zum Glück in Grenzen, obwohl ich nicht wusste, was auf mich zukommen würde. Würde ich überrannt werden oder alleine dasitzen? Ich habe mich bewusst nicht zu sehr vorbereitet, um nicht zu enttäuscht zu sein, falls alles für die Katz gewesen wäre. Es war eine sehr angenehme Überraschung, dass es eine sehr intensive Begegnung zu zweit werden sollte.

Ich habe vor, die in diesem Workshop vermittelten Übungen auch nach und nach als Videos aufzunehmen und hier zur Verfügung zu stellen. Um euch schonmal einen ungefähren Eindruck zu vermitteln, zeige ich euch mal das Konzept, das ich mir vorher zurechtgelegt hatte:

  1. Atemtechniken, lockern
  2. Knattern  (Übung zur Lockerung des Kehlkopfes, erweitert die Stimmgrenze nach unten)
  3. Brummen wie ein Auto, das in den Kurven quietscht (Kehlkopf lockern)
  4. Summen wie eine Biene (Kehlkopf lockern)
  5. Ausfallschritt und dabei klatschen (Koordination Bewegung und Atem)
  6. Auf dem Thron Platz nehmen (Mentaltechnik, Visualisierung)
  7. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (kurz PMR, Entspannungstechnik)
  8. Fortschrittstagebuch

Das dahinterstehende Prinzip, wie ich schon auf der Seite Stimmtraining beschrieben habe, ist zunächst die Entspannung sowie die Verbesserung der Körperwahrnehmung und dann die Koordination der Bewegung mit der Atmung. Dieses Prinzip findet sich auch im Sport wieder, ganz besonders deutlich beim Schwimmen – aber auch beim Yoga oder anderer Körperarbeit, bei der PMR oder beim Singen. Da wird jeder etwas finden, das ihm am ehesten zusagt.

Mit meinem Workshopteilnehmer gemeinsam habe ich nicht nur eine Entspannungsübung gemacht, sondern auch zusammen gesungen. Die obige Reihenfolge habe ich dabei nicht eingehalten, aber die Liste war mir eine wichtige Gedankenstütze.

(Wenn man nur einen Teilnehmer hat, ist es doch recht einfach, das Programm auf diesen individuell zuzuschneiden. Je größer das Publikum wird, desto schwieriger wird das, gemeinsame Vorlieben zu finden. Ich glaube, ich bevorzuge doch Einzelsitzungen, um mich besser auf mein Gegenüber einlassen zu können.)

Im Austausch für mein Wissen bin auch ich beschenkt worden. Ich habe den Tip bekommen, als beruhigende Musik Taizé-Lieder zu googlen und mich über MET zu informieren.

Bei letzterem handelt es sich um eine Klopftherapie, die man erlernen und bei sich selbst anwenden kann: MET-Klopftherapie. Für einen Ersteindruck gibt es auch eine schriftliche Anleitung MET/EFT eines Schülers des erstverlinkten Herrn Franke.

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