Fettlogik-Schleifen: Das Ringen mit dem inneren Schweinehund

17. Juli 2016

Als ich nach Bonn gefahren war, tat ich das mit dem Vorsatz, nun endlich kraft des Tapetenwechsels und der selbstgewählten sozialen Isolation wieder von der Schokolade loszukommen, mich nur von Diätshakes und Magerquark mit Obst zu ernähren und so ganz nebenbei und ohne jede Mühe abzuspecken.

Aufgeschoben habe ich dieses Vorhaben, bis ich nach einigen Tagen bei meiner Mutter auch wirklich ganz allein in dem Appartment Nr. 21 in Bonn war. Durchgehalten habe ich das Ganze keinen halben Tag. Ich trete auf derselben Stelle wie vorher.

Es ist immer wieder dasselbe: Vertagen und Scheitern. Mal in kürzeren oder längeren Intervallen. Mal halte ich auch einige Tage durch, bis die Stimmung und damit das Gewichtsreduktionsprojekt kippt. Und wieder ein Punkt für den Schweinehund.

Hier seht ihr einen Schweinehund:

Innerer Schweinehund

Inschrift: MEIN INNERER SCHWEINEHUND

Für mich sieht es ehrlich gesagt weniger nach Hund aus und mehr nach einem Schwein im Gestapo-Mantel. Es handelt sich um eine Skulptur an der Bonner Museumsmeile, die folgende Inschrift trägt:

INNERER SCHWEINEHUND

ART:
Tier mit Instinkten niedriger Art.

UNTERSCHLUPF:
In Dir und in Mir, d.h. in jedem einzelnen Individuum des Homo Sapiens.

WACHSTUMSBEDINGUNGEN:
Wächst sich groß, wenn Menschen Opfer der Gewalt, der Erniedrigung und respektloser Verfahren werden.

BETRAGEN:
Greift die etische Wertgrundlage des Menschen an, so daß Rassismus, Fremdenhaß und Intoleranz die Übermacht bekommen.

VERBREITUNG:
Kann völlig die Macht über einzelne Menschen, über soziale Gruppen und im Extremfall über ganze Bevölkerungen nehmen.

DARF NICHT GEFÜTTERT WERDEN

Dem Künstler ging es bei seinem Werk ganz offenbar weniger ums Abnehmen als mehr um ein Zeichen gegen Fremdenhass. Aus meiner Sicht sind aber ganz ähnliche innere Konflikte, denen man erliegt oder auch nicht. Stets ist es die Macht der Gewohnheit, die den Sieg davonträgt.

Welche Gedanken habe ich über meine Mitmenschen? Sollte ich den neuen Kollegen mal fragen, ob er wirklich aus religiösen Gründen auf Schweinefleisch verzichtet, ob es gesundheitliche Gründe hat oder ob er vielleicht Veganer ist? Nein, lieber nicht. Eigentlich geht mich das ja gar nichts an. Was soll der denn dann über mich denken.

Welche Gedanken mache ich mir über mein Essen? Sollte ich heute mal nur einen kleinen Salat oder eine Suppe nehmen? Eigentlich habe ich gar keinen richtigen Appetit. Aber es ist doch jetzt Mittagspause und was ist, wenn ich dann gleich wieder Hunger habe? Wenn ich nachher nochmal runtergehe, um mir einen Apfel zu holen, halten mich die Kolleginnen für einen Vielfraß.

In beiden Fällen vermischen sich die Gedanken über Essen mit Spekulationen darüber, was andere Menschen denken könnten. Wenn ich stark adipöse Menschen sehe, denke ich mittlerweile höchst abfällig über sie. Solche Gedanken möchte ich nicht, dass andere über mich hegen, aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb hänge ich in meinem gegenwärtigen (Fr)Essverhalten fest.

Es muss doch möglich sein, mich Babyschrittchen für Babyschrittchen wieder hin zu einem gemäßigteren Ernährungsverhalten zurückzubewegen. Ich habe es schon einmal geschafft und ich kann es wieder schaffen. Ich will es auch. Wirklich!

Morgen starte ich einen neuen Versuch mit der magischen Kohlsuppe nach Marion Grillparzer. Natürlich startet meine Diät erst morgen. Denn heute ist ja noch Schokolade da. ;)

Wer sich für meine inneren Grabenkämpfe der letzten Wochen in der ausführlichen Variante interessiert, kann gerne weiterlesen.

Montag, 4. Juli 2016

Ich schreibe das nun fast eine Woche vor der geplanten Veröffentlichung. Es ist angenehm, der Zeit voraus zu sein, auch wenn ich schon wieder mit meiner eigenen Vergangenheit konfrontiert bin: Meinem Essverhalten, das sich vor zwei Monaten plötzlich wieder zurückentwickelt hatte in das, das ich mit über 150kg an den Tag gelegt hatte.

Stress! Ja, natürlich hatte ich Stress. Aber bitte mal ganz ehrlich: Wann hat man denn mal keinen Stress im Leben? Als Rentner? Nein, ganz bestimmt nicht. Für meine Finanzierung ist ja gesorgt. Das ist es nicht.

Es gab einen Punkt, an dem es mir egal genug war, alles aufzugeben, was ich bisher erreicht habe. Ein Tag, an dem ich so wie bisher nicht weiterleben wollte. Der Tag verging, die Verhaltensänderung blieb.

Nun sind die beiden altbekannten Fettlogiken am Werke:

Morgen / am nächsten Montag / [beliebigen Stichtag einsetzen] fange ich wieder an mit Abnehmen.

in Verbindung mit

Jetzt ist es eh egal.

bildet einen Teufelskreis aus Aufschieben und Abbrechen der Gewichtsreduktion, aus dem man nur wieder herauskommt, wenn man sich selbst und die eigenen Ziele wieder wichtig genug nimmt.

Mir hilft es, mir vor Augen zu führen, dass ich jederzeit selbst entscheide, was ich schlucke und was nicht.

Ich muss nicht alles konsumieren, das ich gekauft habe. Das ist meine freie Entscheidung. Ich muss nicht aufessen, nur weil etwas auf meinem Teller liegt. Wenn ich satt bin, darf ich aufhören zu essen. Wenn mir jemand etwas anbietet, darf ich ablehnen.

Bücher, Foren oder andere Inspirationen nehmen mir all diese Kleinarbeit, diese Entscheidungen für oder gegen einen Bissen nicht ab. Diese Hilfen machen nicht schlank, sie können jedoch unterstützen, indem sie motivierend einwirken.

Es mag paradox klingen, aber die jetzige neuerliche Wendung hin zu einem bewussten Fortsetzen der Gewichtsreduktion hat ein Schokoladenkuchen bewirkt, der außerordentlich gut schmeckte. Ich habe mir vorgenommen, einfach künftig jede Süßigkeit daran zu messen, ob sie gegen diesen Death by Chocolate (Vapiano, Köln) anstinken können wird oder nicht. Und die Wahrscheinlichkeit ist wirklich gering.

Und natürlich half mir auch der Name des Kuchens, denn den Tod durch Schokolade will ich nun wirklich nicht finden – jedenfalls jetzt noch nicht.

Es wird doch nichts geiler sein, als mit Idealgewicht genüsslich diesen Schokoladenkuchen schlemmen zu dürfen und das noch mit „Ja, Du kannst Dir das erlauben!“ kommentiert zu bekommen.

Nun setze ich darauf, dass die neuerliche Verhaltensänderung bleiben wird, auch nachdem der heutige Tag vergangen sein wird. Wenn ihr das lest, bin ich bereits wieder eine Woche auf Kurs.

5. Juli 2016

Oder auch nicht. Heute ist wieder alles über mir zusammengebrochen (Stress und so – und das im „Urlaub“) und ich konnte nicht mehr. In solchen Momenten, einen Fressanfall später, frage ich mich, ob es sich nicht doch um eine psychische Krankheit handelt. Die wäre dann aber sehr weit verbreitet.^^

Und das Schlimme ist, wenn das Zunehmen oder Nicht-weiter-abnehmen-können Folge einer Krankheit ist (Depression ?), dann müsste die rasante Abnahme vom letzten Jahr ebenfalls Folge dieser Erkrankung sein. Dann war ich einfach nur manisch oder hypoman und habe das deshalb geschafft und es ist gar nicht mein Verdienst. Das wär doch blöd.

Also lieber gesund und selbstverschuldet zu fett, dann habe ich noch eine Chance. ;)

6. Juli 2016

Wieder Tag 1 nach Entgleisung. Heute bin ich soweit zufrieden. Es gab keine neuen Aufreger und somit keinen „Grund“ für grundlose Fresserei, keinen Auslöser. Es ist mir im Nachhinein unerklärlich, warum ich mich da gestern so reingesteigert habe. Mein Schatz hat mich an meine Selbstwirksamkeit erinnert, was sehr hilfreich war.

 

7. Juli 2016

Heute Sandwich und Puddingteilchen zu Mittag gehabt. Das ist okay, finde ich. Jedenfalls gab es nicht gleich den Auftakt zu einem Fressgelage. Und immerhin bin ich im Urlaub, auch wenn das wieder eine Ausrede ist.

Ich habe mich nach Bonn zurückgezogen, um mich selbst wieder spüren zu können. Natürlich hatte ich auch das hehre Ziel, neben der Aufarbeitung meiner Vergangenheit gleich die Gelegenheit zu nutzen und ganz toll abzuspecken, damit ich dann im September alle Welt mit meinem Idealgewicht beeindrucken kann. Zu früh gefreut, zu viel verlangt.

Das ist sicherlich eine gute Motivation und auch gar kein so unrealistisches Ziel – vorausgesetzt, dies ist das einzige oder zumindest das oberste Ziel. Jedoch ist das oberste Ziel für mich derzeit, psychisch stabil zu bleiben, damit ich die geplante Ausbildung im September beginnen kann. Mein derzeitiges Übergewicht von geschätzten 20 Kilo überschüssigem Körperfett ist nicht akut lebensbedrohlich und auch eher Folge als Ursache meiner psychischen Probleme.

Was ich hier auf jeden Fall gefunden habe, ist sehr viel mehr Zeit und auch Raum für mich alleine. Auch den öffentlichen Raum teile ich mit weniger Menschen, dafür mit sehr viel offeneren als in Hamburg. Das tut mir sehr gut.

Hier in meiner Heimat habe ich das Gefühl, allenfalls mit einem losen Mundwerk aufzufallen, während ich in der Großstadt gleich als psychisch krank angesehen werde. Dabei stimmt das gar nicht: Erstmals zwangseingeliefert wurde ich in Köln und die Diagnose wurde hier in Bonn gestellt.

Ich selbst erlebe mich in Hamburg jedoch überwiegend in der Patientenrolle. Hier unten bin ich nirgendwo ein- und somit auch nicht angebunden. Damals war das sicherlich das ursächliche Problem, außerhalb des Büros zu sehr isoliert gewesen zu sein. Meine sozialen Kontakte in der Freizeit waren ausschließlich im Internet.

Das ist mittlerweile anders; ich habe fast für jeden Wochentag eine Gruppe, der ich mich anschließen kann. Diese Treffen finden abends und an den Wochenenden statt. Das unterstreicht, dass ich tagsüber eigentlich erwerbstätig sein sollte.

Wäre ich jedoch erwerbstätig, hätte ich abends keine Kraft mehr, Sport- und andere Freizeitangebote wahrzunehmen oder mich mit anderen Schriftsteller_innen auszutauschen. Das weiß ich aus meiner Zeit der (zusammengerechnet knapp vier Jahre) Berufstätigkeit, die mich ja vor vier Jahren in die Psychiatrie führte.

Nichtsdestotrotz wurde mein Antrag auf Rente wegen voller Erwerbsminderung, den ich im April letzten Jahres gestellt hatte, abgelehnt. Und auch mein Widerspruch wurde abgelehnt. Nun bin ich gespannt, was mir der Anwalt des VdK raten wird, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg haben wird. Nachdem er Akteneinsicht genommen hat, wird er mir wohl abraten: In den Akten steht ja nichts drin, was ich nicht preisgegeben habe.

Hätte ich geplant, verrentet zu werden, wäre ich Ärzten gegenüber ganz anders aufgetreten. Stattdessen habe ich mir stets größte Mühe gegeben, mir nicht anmerken zu lassen, welche großen Schwierigkeiten ich mit einem ganz normalen Alltag bereits als Hausmann habe – aus Angst, erneut in die Psychiatrie eingewiesen und dort zwangsbehandelt zu werden. Zudem wollte ich ja auch niemandem auf der Tasche liegen.

Dieser Beitrag wird wohl sehr lang werden, aber das ist mir im Augenblick egal. Es muss nicht unbedingt alles gelesen werden. Alleine das Schreiben tut mir gut.

8. Juli 2016

Im Nachhinein war das gestern doch mehr über die Strenge schlagen als nur fünfe gerade sein lassen. Nach dem Puddingteilchen folgte im Tagesverlauf noch zweimal Eis. Das mit „mal etwas gönnen“ kriege ich nie maßvoll hin. Ich bin dann immer gleich wieder bei „Es ist eh egal.“ und halte nach dem nächstmöglichen Neustart Ausschau.

Heute versuche ich es mal anders: Es ist Tag 1,5.

10. Juli 2016

Gestern hatte ich ein richtiges Tief. Ich habe mir ein Eis gegönnt und nach dem Schwimmen im Freibad später noch eine Tafel Schokolade und Eiskonfekt. Ich fühlte mich abgrundtief traurig und mir war nicht wirklich klar aus welchem Grund. In Bonn bin ich einsam und mir wurde klar, dass ich derjenige bin, mit dem ich ein Problem habe. Mit Glück hat der von meinem Endokrinologen festgestellte Vitamin D-Mangel etwas damit zu tun, so dass ich hoffen darf, dass sich diese Probleme bei Einnahme der verordneten Kapseln (Rezept liegt natürlich in Hamburg) von selbst auflösen.

Damit wäre das Stimmungstief behoben. Das ändert aber nichts an meiner Fettlogikfalle und meinem gegenwärtigen oder zukünftigen Ernährungsverhaltens. Gestern abend war ich drauf und dran, mir im Supermarkt nochmal so eine richtige Dröhnung Schokoladenzeugs zu besorgen und mich richtig zu befressen, so beschissen ging es mir.

Weil ich aber hier so mein Elend niedertippte, aktivierte ich die mobilen Daten, um meinen Entwurf zu sichern und bekam eine WhatsApp-Nachricht eines sehr lieben Freundes. wir quatschten dann über dreieinhalb Stunden, die meiste Zeit am Telefon. Damit war dann nachher nicht nur der Laden zu, sondern auch der nächstgelegene Kiosk – vor allem aber, war mein Fressdruck weg.

Was mir tatsächlich gefehlt hatte, war einfach Zuwendung und nicht die Schokolade, die neben anderen Süßigkeiten von kleinauf als Ersatz für Zuwendung hatte herhalten müssen.

Alle 14 Tage gingen meine Eltern Karten spielen. Anfangs gab es noch eine Hörspielkassette zum Einschlafen, TKKG oder die drei ??? oder Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen – aber irgendwann gab es nicht mehr viele neue zur Auswahl und sie waren ja auch so teuer wie eine Schachtel Zigaretten und wir waren ja schon groß und so gab es dann nur noch eine Tüte Gummibärchen, die wir uns teilen durften und später dann für jeden eine eigene, weil wir uns zu oft darum gestritten hatten.

Damit geht es mir jetzt nichts ums Schuldschieben – ich versuche nur, meine Muster aufzudröseln, um einen Punkt zu finden, wo ich den Hebel ansetzen kann, um dieses kranke Muster auszuhebeln. Das wird doch wohl noch erlaubt sein, einen Freund anzurufen, wenn man traurig ist. Ich meine, das ist doch nicht gleich „krank“ oder „verrückt“ oder nicht alleine lebensfähig – das halte ich für ein „normales“, für ein „gesundes“ Verhalten. Das hat jedenfalls keine Kalorien. Und manchmal reicht es eben nicht, alleine am Rhein spazieren zu gehen und sich den Frust von der Seele zu schreiben. Manchmal braucht man auch einfach Gedankenaustausch. „Man“, nicht nur ich. Das ist kein besonderes Bedürfnis aus einer Erkrankung heraus.

Heute habe ich wieder eine Anwandlung von Fasten-Wollen, wozu ich mir Diät-Shakes mitgenommen habe, um mich dabei nicht unterzuernähren. Eigentlich wollte ich hier ja nur diese Shakes und abends etwas Magerquark mit Obst zu mir nehmen. Uneigentlich ist das bisher ziemlich kräftig nach hinten losgegangen. Aber eine Woche habe ich ja noch. ;)

Als ob das Fasten die Völlerei ausgleichen würde. Rein rechnerisch tut es das zwar bei der Kalorienbilanz, aber moralisch bin ich dadurch nicht entschuldeter als wenn ich nicht fasten würde. Ich möchte kurzfristig wieder dahin zurück, das Gefühl des leeren Magens als angenehm zu erleben. Mittelfristig muss ich lernen, ein Gleichgewicht ohne Extreme hinzukriegen. Dabei darf sich gerne das Wochenende von der Woche abheben, nur eben ohne dass es in allzu schlimme Exzesse ausartet.

Hier alleine in meiner Kemenate habe ich zumindest nicht die (übertriebene) Sorge, jemand würde das wegessen, was ich für mich selbst für später aufgespart habe. So werde ich definitiv nicht für meinen freiwilligen Verzicht bestraft, auch nicht gefühlt. Das halte ich für sehr wichtig.

15. Juli 2016

Die zweite Woche ist fast rum und obschon ich das Muster aus Aufschieben und Scheitern meiner Meinung nach gut erkannt habe, ist es mir nicht gelungen, damit zu brechen. Gestern habe ich fast ausschließlich Schokolade gegessen…

Ich habe beschlossen, depressiv zu sein und mich einfach hängen gelassen.

Wenn ich es schon alleine nicht schaffe, dann scheint es mir im Beisein anderer Essender schier unmöglich. Der Witz ist ja, dass ich es doch schon einmal geschafft habe trotz aller Widerstände. Ich habe schon über 50kg abgenommen und dieser Erfolg wird auch nicht kleiner, nur weil ich wieder zunehme – es fühlt sich nur so an.

Vielleicht ist das jetzige Fressen tatsächlich eine effektive Möglichkeit, meine eigene Leistung zu entwerten, damit ich meinem Selbsthass einen Grund liefere.

Immer wieder warte ich auf eine neue, noch bessere Gelegenheit, bei der ich dann noch schneller und leichter Erfolg haben will. Und bis es so weit ist, lasse ich mich gehen und eine Fressorgie übertrumpft die andere. So wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts werden.

Die nächste sich bietende Gelegenheit ist dann der August, in dem ich den Heidschnuckenweg von Süden nach Norden laufen will.

Viel hilfreicher ist es aber, den Alltag sukzessive umzugestalten. Die schlechten Angewohnheiten schleichen sich ja auch nach und nach ein und nicht mit einem Knall. Genauso muss ich ganz leise mein Essverhalten wieder meinen Idealen angleichen, so wie ich es beim ersten Mal auch gemacht habe. Sonst springe ich wieder wie der Frosch aus dem kochenden Wasser.

Nun wollte ich ein grandioses Zeugnis dessen schaffen, wie es mir einsam und alleine gelungen ist, den Finger aus dem Arsch zu ziehen und das Ruder herumzureißen. Entstanden ist ein Protokoll meines Scheiterns. Na bitteschön. Damit bin ich ja in guter Gesellschaft.^^

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