Ente gut, alles gut

Ente gut, alles gut

Es war einmal ein Superhausmann, der hatte sich ganz dolle mit seinem Pupspüppchen verkracht. Es flogen so dermaßen die Fetzen, dass es eine richtige Rosenkriegsschlammschlacht gab und die Wäsche in aller Weltöffentlichkeit hier im Blog gewaschen oder beschmutzt wurde – je nach Betrachtungswinkel. Das Pupspüppchen meinte, der Superhausmann sei krank, der Superhausmann fand sich aber ganz dolle gesund und das Pupspüppchen sei krank und so ging es hin und her, bis bald beide am Rad drehten – in verschiedene Richtungen.

Dann begab es sich aber zu der Zeit, dass der Superhausmann von seiner Schutzengeltruppe so dolle gut begleitet wurde, dass er sich einfach deshalb nur superpudelsauwohl fühlte, Krankheit hin oder her und vielleicht deshalb gar nicht merkte, wie verrückt es ist, als Märchenprinzprinzessin mit einem Geiselgangsterdramaunterhändler zusammen im Krankenwagen im Kreis herum um das Krankenhaus zu fahren und es doch ein bisschen was anderes ist, als im Gedankenkettenkarussell zu fahren oder eben doch an der Telefonseelsorgehotline anzurufen und den Kummerkastentanten und – onkelz ganz dolle auf die Nerven zu gehen.

Und irgendwie, irgendwann und irgendwo hat es dann doch geklappt, dass das Pupspüppchen und der Superhausmann wieder zusammengefunden haben. Ob das nun an der von Dr. Jost verordneten Offenlasserei lag oder doch eher an den mehr oder minder zähen Verhandlungen um die Wohnungsnutzungsregelung oder vielleicht doch an dem Blumenstrauss auf dem Tisch, will ich jetzt mal gar nicht länger herumrätseln. Ich freue mich einfach darüber, dass unser „wir“ ein Morgen kennenlernen wird.

In der letzten Zeit war ich wirklich übel aus meiner Ordnung gefallen, habe schlimme Dinge angestellt, mehr geschrieben als meine treueste Kommentatorin so schnell lesen konnte und mehr Witze erzählt, als die Polizei erlaubt.

Ich hoffe, das kommt so bald nicht wieder vor und achte fortan noch etwas strenger auf das Durchsetzen meiner eigenen Bedürfnisse, zu denen auch regelmäßige Körperpflege gehört.

Inzwischen rasiere ich ich auch wieder: [Video aus Datenschutzgründen entfernt.]

PS:

Was übrigens aus meiner Riesen-PR-Nummer geworden ist, weiß ich gar nicht. Ich war ja krank und nicht selbst beim CSD dabei und habe auch niemanden gesprochen seither, der in der Parade mitgelaufen ist. Aber eins weiß ich: Nächstes Jahr gibts nochmal ne CSD-Parade, bei der ich mitlaufen kann. Und vielleicht klärt sich das noch eines Tages auf, ob das mit der Luftkuss-Schießerei und dem erfundenen Bombenkoffer wirklich so eine gute Ente war oder nicht.

Credits

Meine Nachbarin ist ein Naturtalent. Keine Ahnung, welche Hölle ich gerade durchmache, aber alles richtig gemacht. Ich sag auch nicht, welche der Nachbarinnen mit Schlüssel zur Wohnung ich meine, damit es keinen Streit gibt. ;)

Übrigens: In Hamburg werden die Blumen nicht eingesperrt, damit sie nicht kaputtgeliebt werden, so wie sie es in Bonn machen:

Blumen eingesperrt in Bonn

Blumen eingesperrt, Bonn

  1. Ja, das wusste ich. Kleine Mädchen stehen darauf, wenn große Jungs sich mädchenhaft geben. Meine Chefin hatte sich gewünscht, dass ich mir meine Multitaskingfähigkeit erhalten solle. Puh, das war ganz schön schwer, das zu lernen. Aber: Erledigt, nächstes fleissiges Bienchen haben will.

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  2. Das Filmchen habe ich ehrlich gesagt noch nicht gesehen.
    Ich freute mich mit über die erfolgreichen Friedensverhandlungen im Rosenkrieg und amüsierte mich über deine treffsichere Ausdrucksweise und hatte Spaß bei der Anhäufung gelungener Wortkombinationen wie Gedankenkettenkarussell.

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