Ich kann schlecht schreiben

Meine bisherigen Romanschreibversuche sind meinem Inneren Kritiker bzw. Perfektionisten zum Opfer gefallen, bis ich dann erfüllt von Selbstzweifeln hingeschmissen habe, weil über die Hälfte gelöscht war. In Jackys Blog habe ich neben vielen anderen den Tipp gefunden, schlecht schreiben zu lernen. Das war für mich sehr hilfreich und mittlerweile schreibe ich seit drei Wochen an einer Geschichte und habe vor, es bis zum Ende durchzuziehen.

Ich schreibe zwar nicht jeden Tag, aber ich schreibe regelmäßig. Andere mögen über 3000 Wörter am Tag schreiben; ich habe diese Marke jetzt erst geknackt. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, bereits bestehende Textabschnitte nicht mehr anzurühren. Das werde ich beibehalten, bis ich mit dem ersten Entwurf fertig bin.

Was mich sehr fordert ist das Plotten, weil ich das bisher nur bei einer einzigen Kurzgeschichte mal ausprobiert habe. Auf der einen Seite mag ich Entscheidungen jetzt noch nicht treffen, auf der anderen Seite bräuchte ich sie aber dringend, weil sie mir einen Rahmen bieten würden für den zu produzierenden Text. Meine Szenenliste habe ich erst nach und nach zusammengestellt, nachdem ich die Szenen geschrieben hatte. Eigentlich hätte ich das nach der Schneeflocken-Methode andersherum machen müssen. ;) Und ich habe keinen blassen Schimmer, welche noch dazukommen werden.

  1. Ich habe früher auch so gearbeitet wie du, habe aber auf diesem Weg kein einziges Werk zu Ende bringen können. Besonders problematisch für mich ist, wenn mir während des Schreibens Sachen einfallen, die ich einbauen möchte (oder muss), dazu aber Änderungen bereits im vorhandenen Text nötig sind. Und ich rede von größeren Veränderungen, die nicht in einem einzelnen Satz abzuhandeln sind. Das war für mich immer sehr frustrierend. Aus diesem Grund habe ich dann doch begonnen, sehr intensiv zu Plotten – und inzwischen macht es mir genauso viel Spaß wie das Schreiben selbst :)
    Liebe Grüße, Alex

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  2. Ich denke, jeder hat da seine eigene Herangehensweise ;-) und das ist auch gut so. Vergleiche sind meistens unproduktiv und wenig hilfreich. Das Einzige, das mir wirklich hilft ist, niemals damit aufzuhören, egal ob ich gerade „aus Spaß“ oder „im Ernst“ schreibe.
    Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deiner Geschichte! liebe Grüße Caro

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