Fortschrittchen

Fortschrittchen

Ich denke, ich kann mit vergleichsweise guten Nachrichten aufwarten.

Was das Essen angeht, habe ich mir ein Zeitfenster gesetzt: Von 17 bis 23 darf gegessen werden. Das nennt sich intermittierendes Fasten, ich hatte im Oktober schon einmal davon berichtet, dann war es mir leider außer Kontrolle geraten. Jetzt bin ich in der zweiten Woche und in der ersten Woche habe ich ein Kilo abgenommen. Ich versuche, die Schokolade langsam zu drosseln, aber wenn ich weiter warte, bis ich ganz davon los bin, nehme ich nur weiter zu.^^ Im Augenblick will ich mich erstmal daran gewöhnen, 18 Stunden regelmäßig zu fasten.

Da dies klappte, dachte ich mir, warum nicht mit dem Schlafen auch? Ich setze mir ein Zeitfenster, in dem ich wach bleiben muss (tagsüber) und in der restlichen Zeit darf ich schlafen, muss aber nicht. Ich habe jetzt erstmal mit 14 Uhr bis 22 Uhr angefangen, weil ich meine Termine nach Möglichkeit alle auf den Nachmittag lege und weil ich abends Austausch mit anderen Menschen habe und das kann auch schonmal aufwühlend sein. Ich will nicht den Computer um acht ausmachen müssen und den ganzen Spaß verpassen, damit ich um zwölf schlafen kann.

Weil ich die letzten zwei Wochen eigentlich erst vormittags in den Schlaf gefunden habe und abends wieder aufgestanden bin, quasi auf Nachtschicht war, habe ich nun einige Probleme bei der Umstellung und schlafe sehr wenig, zuletzt nur eine Stunde. Vorgestern war ich daher leicht manisch. Im Augenblick hat es sich jedoch wieder beruhigt und ich bin vor allem müde, nachdem ich heute Lust auf einen Spaziergang hatte (!) und diesen auch gemacht habe. :))) Da die letzten sechs Wochen Depression ziemlich übel waren, bin ich sehr froh darüber. Die letzten zwei Wochen gehen vielleicht aufs Konto der Nebenschilddrüsenüberfunktion, die ich möglicherweise habe. Von zwei Blutproben, die fünf Tage auseinanderliegen, ist eine deutlich erhöht und die andere ohne Befund. Ich habe keine Lust, drei Monate depressiv zu sein, bis bei der nächsten Blutentnahme festgestellt wird, dass ich doch…

Dieser ungeheure Antriebsmangel hat mich echt fertig gemacht und ich habe es irgendwann gar nicht mal mehr versucht, an meinem Roman zu schreiben und habe mich gleich vor den Fernseher gelegt. Ich wollte auch nichts und niemanden sehen, nichtmal chatten. Ich habe den Computer gar nicht erst angemacht. Durch die ausgiebige Erkältung war ich zuvor schon ausgefallen, deshalb war ich sechs Wochen nicht mehr an Ver-rückt vor Liebe dran. Heute ist der vierte Tag in Folge, den ich mich wieder damit beschäftige. Ich habe mir meine männliche Hauptfigur nochmal vorgeknöpft und nun mache ich den vierten Versuch, ihn in die Geschichte einzuführen. Das ursprüngliche erste Kapitel mit ihm musste ich leider nach hinten schieben, deshalb bot es sich an, ein neues erstes zu schreiben.

Ver-rückt vor Liebe mit Herzen

Ein kitschiger Liebesroman? Nein!

Der nächste Schritt meiner Wiedererlangung von Struktur wird die Einrichtung von Schreibzeitfenstern sein. Auch wenn ich am Dienstag voriger Woche noch das Gegenteil behauptet habe, klappt es tatsächlich sogar sehr gut, wenn ich mich zu einer bestimmten Zeit hinsetze und schreibe, weil es jetzt an der Zeit ist. Wenn wir im Forum sonntags um acht unsere Fingerübungen schreiben, dann klappt das ja auch. Warum sollte es also nicht mit dem Roman auch klappen?

(Sorry, falls doppelt. Habe das Datum aktualisiert.)

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